SmartOrchestra Plattform auf dem FIWARE Marketplace

Nächster wichtiger Meilenstein erreicht

Bereits seit 2015 arbeiten die Konsortialpartner Cleopa, datenfreunde, Fraunhofer FOKUS, StoneOne, regio iT und Universität Stuttgart an dem vom BMWi geförderten Forschungsprojekt SmartOrchestra. Nach zwei Jahren Entwicklung ist SmartOrchestra jetzt live und kann kommerziell in einer ersten Version genutzt werden. Der entstandene Marktplatz dient einerseits als transparenter Katalog, um geeignete Services zu evaluieren. Andererseits als Betriebsplattform und Schnittstelle zwischen den Steuer- und Sensoreinheiten und dazugehörigen Applikationen.

Jetzt wurde SmartOrchestra als Plattform Service im FIWARE Marketplace aufgenommen.

 

SmartOrchestra Plattform

 

Daten effizient orchestrieren

Der sowohl offene als auch sichere SmartOrchestra Marktplatz bringt intelligente privatwirtschaftliche und kommunale Dienste zusammen und kombiniert diese miteinander. Dabei entstehen neue innovative Services, die Daten zur Nutzung bereitstellen. So kann etwa ein Abfallbehälter eines privatwirtschaftlichen Anbieters, der seine Füllmenge kommuniziert, von dem kommunalen Entsorger geleert werden, wenn er tatsächlich voll ist – das Abfallmanagement wird effizienter und kostengünstiger als bei einem statischen Modus.

Einer der ersten Services auf dem Marktplatz ist InHealth, der mit Hilfe verschiedener Sensormodule, die für die Luftbeschaffenheit relevanten Daten wie Temperatur oder Feuchte misst und analysiert. Die Sensoren ermitteln speziell die Luftfeuchtigkeit, die Umgebungstemperatur, die Infrarot-Temperatur und die Luftqualität. InHealth benachrichtigt den Nutzer bei zu hohem Schimmelrisiko und liefert daraufhin Handlungsempfehlungen um die Entstehung von Schimmel zu vermeiden.

Das vom TÜV Rheinland geprüfte und zertifizierte Energiemonitoring-System e2watch ist ein weiterer spannender Service und Grundlage für eine optimale energetische Betriebsführung. Kommunen wie auch privatrechtliche Unternehmen können gezielt auf Schwachstellen reagieren und ihren Energieverbrauch deutlich senken. Auch bei der Transparenz punktet die Lösung: Bürger können sich online über die Verbräuche ausgewählter städtischer Objekte informieren. e2watch wurde gemeinsam mit dem Gebäudemanagement der Stadt Aachen entwickelt – und ist somit ganz nah dran.

Die Services InHealth und e2watch im SmartOrchestra Katalog.

 

 

FIWARE Komponenten unterstützen bei der Umsetzung

 

SmartOrchestra is powered by FIWARE

FIWARE erstellt und teilt Open Source Technologien für Smart Services. Außerdem unterstützt das Netzwerk Entwickler, Start-Ups und KMUs, die ihr Business mit den FIWARE Komponenten ausbauen oder neue Geschäftsmodelle erschließen wollen. Auch im Projekt SmartOrchestra konnte Daten-Management und Speicherung für Sensoren und Aktoren auf Basis der FIWARE Technologie umgesetzt werden.

Beispielsweise ist Comet für die mittelfristige Aufbewahrung der Sensordaten zuständig. Damit werden im SmartOrchestra Marktplatz etwa Kurvendiagramme oder Trendanalysen zu Temperaturwerten berechnet und dargestellt.

Eine weitere FIWARE Komponente, die im Projekt zum Einsatz kommt, ist der Orion Context Broker, kurz OCB. Er ist der zentrale Datenmanager und damit der Vermittler zwischen den Sensoren, Aktuatoren, deren gesendeten Daten und den Marktplatz-Applikationen. Der OCB ist in der Lage die Geräte im Marktplatz-Kontext „scharf“ zu schalten und dann die zur Verfügung stehenden Datenströme zu abonnieren. Verschlüsselt werden diese dann Mandanten-spezifisch an den Marktplatz übergeben. Die Services können dort darauf zugreifen und beliebig für individuelle Auswertungen mit einander kombinieren.

 

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